EUROFILMER
Europäischer Autorenkreis für Film und Video e. V.
European Film & Video Makers Circle

Fritz Kümmel im Fernsehen

Unser früherer Präsident der Eurofilmer, Fritz Kümmel aus Brandscheid, ist am

06. November 2016, ab 20.15 Uhr im SWR – Rheinland-Pfalz,

im Fernsehen zu sehen.
Titel der Sendung: Kuhdorf war gestern … 3 Dörfer und ihre Geschichte.

Der SWR war mehrfach bei Fritz Kümmel und hat bei ihm zuhause im Studio und in seinem Wohnort Brandscheid Filmaufnahmen für einen ca. 15minütigen Bericht gedreht.

Der Mann mit der Kamera wird 80

Personalie Filmer Fritz Kümmel aus Brandscheid feierte seinen runden Geburtstag - Heimat im Film festgehalten


So wie ihn jeder kennt: Fritz Kümmel mit seiner geliebten Kamera. In diesen Tagen feierte der Filmer seinen 80. Geburtstag.

Brandscheid. Fritz Kümmel, langjähriger Präsident der Hobbyfilmer Europas, zurzeit noch Präsident der Hobbyfilmer aus neun westeuropäischen Nationen, hat seinen 80. Geburtstag im Kreise vieler Freunde und Filmschaffender gefeiert. Der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr seiner Heimatgemeinde Brandscheid leisteten dazu einen klingenden Beitrag.

Der Jubilar, der auf europäischer und deutscher Ebene für seine Filme vielfach ausgezeichnet wurde, kam mit seiner Frau Helga 1978 in den Westerwald nach Brandscheid, wo er seitdem gerne wohnt. Seit 1969 gehört dem Filmen seine große Leidenschaft - obgleich sein früherer Beruf als Handelsvertreter so gar keine Beziehung zum Filmgeschäft hatte.

Fritz Kümmel hat seit mehr als drei Jahrzehnten per Film die jüngste Geschichte unseres Heimatbereichs "mitgeschrieben". Mit seiner immer verfügbaren Kamera hat er alle interessanten und wichtigen Ereignisse in Westerburg und der Region ehrenamtlich per Bild verewigt, so zum Beispiel unter anderem: 700 Jahre Stadt Westerburg 1992, die Einweihung einer Vielzahl von öffentlichen Einrichtungen, ein Interview mit Graf Konrad kurz vor dessen Tode, Paraden der Bundeswehr und Verabschiedung, Einweihung des Hotels und des Golfplatzes am Wiesensee oder die Neugestaltung der Westerburger Innenstadt. Kaum ein Ereignis hat Fritz Kümmel in diesen langen Jahren ausgelassen, was ihn angesichts vielfältiger Verpflichtungen auf europäischer Ebene besonders auszeichnet. Nach seinem Antrieb für dieses Engagement gefragt, sagte er, dass er zusammen mit seiner Frau große Freude am Geschehen und der Entwicklung in der Region habe, die ihn veranlasse, seinen filmischen Beitrag dafür zu leisten, wichtige Stationen auch für nachfolgende Generationen festzuhalten.

In der Bevölkerung erfreut sich Fritz Kümmel größter Beliebtheit, allen bekannt als "der Mann mit der Kamera". VG-Bürgermeister Gerhard Loos (Westerburg) stellte deshalb in seiner Rede zum Geburtstag fest, dass sich Fritz Kümmel in seinem filmischen Wirken um Westerburg, die Verbandsgemeinde und die Region verdient gemacht habe. Auch sein Vorgänger Helmut Schönberger sparte nicht mit anerkennenden und lobenden Worten, wie auch der Ortsbürgermeister von Brandscheid, Erhard Meutsch.

Mit der Filmkamera die Region im Auge

Die Dürenerin Roswitha Katharina Wirtz dokumentiert die Arbeit von Künstlern, Reptilienhaltern und Bio-Apfelbauern ehrenamtlich


Roswitha Katharina Wirtz schneidet zurzeit die Sequenzen zu dem Künstlerporträt über Eugenie Degenhaar. Ihr größter Traum ist es, einmal mit dem Filmteam von "Terra X" zusammenzuarbeiten.

Düren. Authentizität ist Roswitha Katharina Wirtz (65) wichtig. Wenn die Rede von tierischen Hinterlassenschaften ist, dann will sie die auch in ihren Dokumentarfilmen zeigen. "Und wenn ich drei Stunden brauche, bis ich sie finde. Das stört mich nicht", sagt sie und lacht. So war es für die Filmemacherin aus Düren zumindest, als sie eine mehrteilige Reportage über einen Bio-Apfelbauern in Meckenheim gemacht hat "Ich lasse mich gerne vom Zufall beeinflussen. Und wenn der Bauer von Schaf-Exkrementen spricht, dann will ich die auch im Bild haben. "Zwar musste ich dafür über den Boden robben, damit die Aufnahmen  gut wurden, aber das habe ich in Kauf genommen", erinnert sie sich.

Seit fünf fahren dreht Roswitha Wirtz Filme über die Region und ihre Menschen, die auf der Online-Plattform "nrwision" und im Fernsehen laufen. In diesem Jahr arbeitet sie an sechs Projekten gleichzeitig. Unter anderem an einer Doku über den Rock'n'Roll Club in Düren, über Toni Freialdenhoven aus Kreuzau, der sich mit positiven Effekten des Lachens beschäftigt und an einer Künstlerbiografie über die Niederländerin Eugenie Degenaar in Blens.

 Gelernt hat Roswitha Wirtz das Metier des Filmemachers nicht, sie war ursprünglich Bürokauffrau. Für ihr Hobby hat sie sich alles selbst beigebracht und auch das Equipment hat sie nach und nach angeschafft. Inzwischen besitzt sie an die fünf Kameras, Stative, Mikros, eine grüne Wand, um künstlich Hintergründe zu erzeugen und Beleuchtung.

Unter ihrem Bett im Arbeitszimmer stehen zig Rücksäcke und große Reisetaschen mit Rollen, in denen ihre Arbeitsmittel verstaut sind. "Alles begann damit, als mein Sohn sich einen neuen Desktop-PC angeschafft und mir seinen alten vermacht hat", erzählt Roswitha Wirtz.

Auf dem Computer installiert: ein Schnittprogramm für Videos. Das probierte die Seniorin einfach mal aus und einige Zeit später kaufte sie sich ihre erste Kamera, um Filme mit diesem Programm zu schneiden. Das gesamte Material bewahrt die Filmemacherin auf zehn Festplatten auf, die eine Speicherkapazität von je drei Terabyte haben (3072 Gigabyte).

Für ihr erstes Projekt porträtierte sie Familie Stump aus Düren, die sich Krokodile und andere exotische Tiere zu Hause im Keller hält. Damals war Roswitha Wirtz während der Interviews noch selbst im Bild zu sehen und sprach sogar die Beiträge ein. "Heute habe ich professionelle Sprecher dafür. Je nach Thema macht das entweder ein Mann, der mehr eine Nachrichtenstimme hat oder eine Frau - wie für die Doku über den Berliner Aktmaler Hardy Laddey, der in Kreuzau lebt", sagt sie.

Knapp zwölf Minuten dauert der Beitrag, der einen Blick hinter die Arbeitsweisen des Künstlers wagt. Sechs Monate hat sie Hardy mit seinen Modellen begleitet. Zu dem Bio-Apfelhauern ist sie damals an die 30 Mal hinausgefahren. Geld verdient Roswitha Wirtz mit ihren Dokus keines. "Will ich auch nicht. Das wäre der falsche Ansatz für meine Arbeit. Ich will einfach nur Freude am Filmen haben", sagt sie.

Auf einer kommerziellen Plattform wie Youtube würde sie ihre Filme nicht präsentieren. Allein schon, weil sie dort keine konstruktive Kritik für ihre Werke bekommen würde. Und die ist ihr wichtig. "Ich liebe Kritik! Für mich ist sie Ansporn, es beim nächsten Mal besser zu machen", betont sie. Aus diesem Grund gehört sie auch dem Film- und Videoclub Aachen an. Die Plattform "nrwision" habe ihrer Ansicht nach eine gute Betreuung und biete Workshops an, auf denen man sich austauschen und neue Kontakte knüpfen könne.

Mit einigen Filmen hat sich die Dürenerin schon beim "Bund deutscher Filmautoren" beworben und hat es mit ihrer Doku überden Bio-Aplelbauern 2015 auf Bundes- und Landesebene geschafft und damit Gold und Silber geholt.

Mit dem Aktmaler Hardy will sie sich dieses Jahr erneut bewerben.

Weitere Infos unter: nrwision.de/sender/macher/roswitha-katharina-wirtz.html

Ergebnisliste Forum West

 Brandscheid 16. April 2016

Nr.

Filmtitel

Autor

Länge

Format

Eigene Filmaussagen / Notizen

1

… und doch muss ich weiter zieh’n

Roswitha Katharina Wirtz

10,5 Min.

DV 16:9

Silber

2

Wildtiere Mittelschweden

Eckard Splieth

9,0 Min.

DV 16:9

Silber

3

Van Gogh im Keukenhof

Dietmar Olefs

10,5 Min.

Full HD

Bronce

4

Ein faszinierendes HAUS

Jurij Logutenok

16,0 Min.

HD

Gold

5

Garda-See

Theo Knour

14,5 Min.

Full HD

Silber

6

Dämmung

Horst Krause

3,0 Min.

DV 16:9

Bronce

7

Die Stadt am Fluss - Landsberg am Lech

Bernd Habel

18,0 Min.

DV 16:9

Bronce

8

Im Kaffeeland Quindio

Peter Dinter

16,5 Min.

DV 4:3

Silber

9

Die Puppendoktorin im Hess. Puppenmuseum

Irmlind Mallon

19,5 Min.

HD

Silber

10

Impressionen von Tauchgängen im Roten Meer

Frieder Mallon

7,5 Min.

DV 4:3

Bronce

11

Eine Reise nach Niederschlesien

Wolfgang Enge

14,0 Min.

HD

Lob. Anerkennung

12

Ernas seltsame Gepflogenheiten

Veronika Schönberger

7,5 Min.

HD

Silber

13

Sizilien, die feurige Schönheit

Reinhard Merke

18,5 Min.

Full HD

Silber

14

Der vermeidbare Tod

Erik Jäger

5,0 Min.

HD

Silber

15

Die Welt der kleinen Motive

Reinhard Sturm

15,5 Min.

Full HD

Gold

 

Publikumspreis

 

 

 

 

16

Ernas seltsame Gepflogenheiten

Veronika Schönberger

 

 

Publikumspreis (gleiche Punktzahl)

16

Sizilien, die feurige Schönheit

Reinhard Merke

 

 

Publikumspreis (gleiche Punktzahl)

Lehrreicher Abend mit Peter Wolf

Am 17.02.2016 hatten die Videofilmer Hanau den Videojournalisten Peter Wolf, auch tätig für das ZDF, zu Gast. Peter Wolf referierte über die vielfältigen Möglichkeiten von Adobe Audition. Er zeigte viele Beispiele, z.B. die Beseitigung von Störgeräuschen und die richtige Abmischung von O-Ton, Geräuschen, Kommentar und Musik. Es war ein sehr interessanter Abend. Wir werden die Reihe mit Peter Wolf fortsetzen.
Inzwischen gibt es eine kostenfreie Version von Audition 3 auf der Homepage von CHIP.de.

Überblick über Adobe Audition

am 17. Februar 2016, 19.30 Uhr, haben die Videofilmer Hanau e.V. in ihrem Vereinsraum den freien Videojournalisten Peter Wolf, u.a. auch für das ZDF tätig, zu Gast.
Herr Wolf wird uns einen Überblick über das leistungsstarke Audioprogramm Adobe Audition geben (Grundeinstellungen, Entfernen von Nebengeräuschen u.v.m.).

13. Filmnacht der Videofilmer Hanau e.V. war wieder ein großer Erfolg

Am 23. Januar 2016 veranstalteten die Videofilmer Hanau e.V. in der Reinhardskirche in Hanau ihre 13. Filmnacht. Diese Veranstaltung ist im Kulturleben der Stadt Hanau eine feste Größe.
Der 1. Vorsitzende Frieder Mallon, der seit 2 Jahren krankheitsbedingt nicht anwesend sein konnte, begrüßte die Gäste im voll besetzten Saal und wünschte einen angenehmen und unterhaltsamen Abend.
Die Filme wurden auf einer Großleinwand vorgeführt. Erstmals kam eine neue Technik mit einem Mediaplayer und einem neuen Powermischpult zum Einsatz. Bild und Ton waren wie immer hervorragend.
Die 12 Filme waren ein Querschnitt von Eigenproduktionen der Vereinsmitglieder aus vielen Filmkategorien.
Natürlich waren auch Filme aus der Region im Programm, die sehr großen Anklang fanden.
Veronika Schönberger hatte voriges Jahr die Ente Erna, die im Stadtteil Steinheim auf einem Balkon gebrütet und für Schlagzeilen in Funk und Fernsehen gesorgt hatte, vom Nestbau, Eiablage, Brüten und den Weg mit 8 Küken zum Main gefilmt. Der Titel des Films ist „Ernas seltsame Gepflogenheiten“.
„Die Puppendoktorin im Hessischen Puppenmuseum“ war der Titel von Irmlind Mallons Film.
Sie schaute der Puppendoktorin Gabriele Wiebel bei der Reparatur einer Puppe aus den 30ger Jahren, die am Hinterkopf stark beschädigt war, über die Schultern.
Der Film „Impressionen von Tauchgängen im Roten Meer“ von Frieder Mallon sen. und jun. zeigte die vielseitige, bunte Unterwasserwelt mit beeindruckenden Aufnahmen.
„Mr. D.“ war ein Ausschnitt von einem Konzert des bekannten Musikers Achim Dürr aus Hanau im Amphitheater, aufgenommen von Friedhelm Glassen, Helmi Hansen, Frieder Mallon und Dimitrios Vassiliadis.
Die anwesenden Gäste waren von den Filmen total begeistert.

Forum West 2016

16. April 2016 im Dorfgemeinschaftshaus in Brandscheid Ww.
Meldeschluss: 05. März 2016
Filme, Meldebogen u. Startgebühr schicken an:
Fritz Kümmel, Waldstr. 31, 56459 Brandscheid Ww.
Tel. 02663-6130, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Die Anfangszeiten werden noch rechtzeitig bekanntgeben, sie richtet sich nach der Anzahl der Filme.